MVZ KLINIKUM MAGDEBURG gGmbH

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Bandscheibenvorfall in Magdeburg

Eine häufige Erkrankung der Wirbelsäule ist der Bandscheibenvorfall. Als Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern wirken die Bandscheiben einem direkten Kontakt der Wirbelkörper untereinander entgegen und federn gleichmäßig Erschütterungen ab. Leider nutzen sich die Bandscheiben im Laufe des Lebens, je nachdem, welcher Belastung der Körper ausgesetzt ist, ab oder werden durch einen Unfall, durch Übergewicht oder durch falsche Bewegung verschoben.

Was passiert bei einem Bandscheibenvorfall?

Bei einem Bandscheibenvorfall rutschen Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal, in dem sich das Rückenmark befindet. Es kommt dann zu Quetschungen, die für den Patienten äußerst schmerzhaft sind und oft zu völliger Bewegungseinschränkung führen. Entlang der Wirbelsäule gibt es drei Stellen, an denen sich besonders häufig Bandscheibenvorfälle ereignen. Diese sind der Bereich der Halswirbel, der Brustwirbel und der Bereich der Lendenwirbel.

Nicht immer erzeugt allein die Vorwölbung oder Verschiebung der Bandscheibe sofort einen Schmerz. Manchmal entstehen die Schmerzen erst dadurch, dass das Bandscheibengewebe auf die Nervenwurzeln drückt. Bis das so weit kommt, kann ein Bandscheibenvorfall sogar zunächst unbemerkt vorhanden sein.

Sehr typische Schmerzen, die auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten, sind im unteren Lendenwirbelsäulenbereich und an der Halswirbelsäule zu spüren. Je nach Ausprägung des Druckes von Bandscheibengewebe auf die Nervenwurzeln, können die Schmerzen auch auf andere Körperteile ausstrahlen. So kann mitunter auch in Beinen und Füßen ein Schmerzgefühl empfunden werden. Nicht selten ist ein Bandscheibenvorfall auch für Sensibilitätsstörungen und Taubheitserscheinungen in den Fingerspitzen verantwortlich.

Bandscheibenvorfall-Behandlung in Magdeburg

Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalles kann entweder konservativ mit physiotherapeutischen Maßnahmen, einer periradikulären Therapie (PRT) und eine peridurale Infiltration (PDI) erfolgen oder durch eine Operation, in der das verrutschte und abgenutzte Gewebe im Sitz korrigiert oder künstlich aufgepolstert wird. Das ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und der individuellen Anatomie des Patienten. In jedem Fall wird aber immer versucht, eine Operation zu vermeiden und so ist es nicht verwunderlich, dass tatsächlich bei Weitem nicht so viele Bandscheibenoperationen durchgeführt werden müssen, wie häufig angenommen.

Vielmehr kann durch Gabe von schmerzstillenden Medikamenten, entweder in Tablettenform oder in Form von Spritzen (periradikulären Therapie (PRT) oder peridurale Infiltration (PDI)) , dafür gesorgt werden, dass die Patienten schnell in der Lage sind, aktiv an physiotherapeutischen Programmen teilzunehmen. Mit gezielten Übungen und einer bewussten Kontrolle der Körperhaltung im Alltag, können Patienten oft einen operativen Eingriff umgehen.

Wird aber doch eine Bandscheiben-OP notwendig, so sind diese Eingriffe in aller Regel minimalinvasiv und versprechen dauerhafte Besserung oder auch Schmerzfreiheit. Eine anschließende REHA-Maßnahme von ca. drei Wochen ist ein fester Bestandteil, um den Patienten an Übungen zu gewöhnen, die er selbst noch etwa sechs bis acht Wochen durchführen muss. Danach können die Patienten in ihren gewohnten Tagesablauf sowie an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Sie leiden unter einem Bandscheibenvorfall und suchen den richtigen Ansprechpartner in Magdeburg? Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis für Orthopädie am Standort Universitätsplatz unter 0391 – 534 28 90. Wir sind gerne für Sie da.

Unsere Standorte für Bandscheibenvorfälle


MVZ Universitätsplatz

PD Dr. med. habil. Jörg Franke
Dr. med. Sotirios Michalitsis
Herr Sven Duchaczek

Universitätsplatz 12
39104 Magdeburg
0391 – 534 28 90

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