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Erkennung & Behandlung gynäkologischer Tumore in Magdeburg

Neben der Erkrankung an Brustkrebs sind weibliche Personen leider auch der Gefahr von typischen, gynäkologischen Krebserkrankungen ausgesetzt. Die sich im Beckenraum der Frau befindlichen Organe sind die Gebärmutter, der Gebärmutterhals, die Eierstöcke und die Scheide. An allen diesen Organen können bei ungünstigen Vorzeichen Tumore entstehen. Ebenso können Tumore auch im äußeren Intimbereich entstehen, was aber eher selten der Fall ist. Die medizinisch korrekten Bezeichnungen der hauptsächlich vorkommenden, gynäkologischen Tumore sind:

  • Zervixkarzinome (Gebärmutterhals)
  • Endometriumkarzinome (Gebärmutterschleimhaut)
  • Ovarialkarzinom (Eierstöcke)
  • Vulvakarzinome (äußerer Genitalbereich)
  • Vaginalkarzinome (Scheide)

Es ist daher wichtig, dass auch hier eine wiederkehrende Vorsorgeuntersuchung stattfindet, um eine mögliche Tumorbildung frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Nun ist nicht jeder Tumor bösartig, denn es gibt auch Verwachsungen und Verdickungen, die bestenfalls lästig, aber ungefährlich sind.

Nicht immer machen die Tumore Beschwerden, wie zum Beispiel eine Krebserkrankung der Eierstöcke. Dieser Krebs ist besonders tückisch, da er zunächst unbemerkt verläuft, aber recht schnell auf die umliegenden Organe übergreift und seine bösartigen Zellen dort streut. Wenn man öfter eine unregelmäßige oder ungewohnt heftige Menstruation hat, unter Verdauungsbeschwerden leidet oder der Bauchumfang zunimmt, ohne tatsächliche Gewichtszunahme, sollte das unbedingt als Warnsignal verstanden werden.

Die häufigsten Tumore bilden sich im Bereich der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses sowie der Eierstöcke. Dabei sind diese meistens auf der Schleimhaut angesiedelt. Wird ein Tumor diagnostiziert, so muss er umgehend entfernt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und histologisch festzustellen, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Geschwulst handelt. In manchen Fällen reicht es aber leider nicht aus, nur lokal eine Tumorentfernung vorzunehmen, weil bereits mehrere Stellen befallen sind.

In solchen Fällen muss die operative Therapie sämtliche Organe entfernen, um die Gefahr einer weiteren Ausdehnung von möglichen, noch nicht nachweisbaren, bösartigen Zellverbänden weitestgehend auszuschließen. Man spricht dann von einer sogenannten Totaloperation. Diese hat natürlich zur Folge, dass ein Kinderwunsch nicht mehr möglich ist. Im weiteren Verlauf der Therapie, sowohl im inneren als auch im äußeren Genitalbereich, werden spezielle, gezielte Bestrahlungen notwendig, die dafür sorgen sollen, dass jeglichem, erneuten Wachstum von Tumoren der Nährboden entzogen wird. Gleichzeitig wird eine Chemotherapie, die zudem auch Strahlen verstärkend ist, durchgeführt.

Innerhalb der modernen Strahlentherapie können diese Maßnahmen so angewendet werden, dass eine optimale Dosisverteilung ganz gezielt eingesetzt werden kann und umliegende Organe und Gewebe geschont werden. Die Bestrahlungen können sowohl von außen als sogenannte perkutante Radiotherapie als auch von innen als Brachytherapie durchgeführt werden.

Je nach vorliegender Diagnose und geplanter Operation bilden mehrere Fachärzte ein Team von Operateuren, um andere, bereits auch schon angegriffene Organe zu therapieren. Das können zusätzlich zum Gynäkologen sowohl Chirurgen und Internisten als auch Urologen sein.

Auch bei gynäkologischen Tumoren gilt, dass die Geißel Krebs auch hier nicht Halt macht. Erfreulich ist aber, dass die weltweite Krebsforschung der Tücke dieser Krankheit immer stärker zu Leibe rückt und dadurch die Anzahl der tödlich verlaufenden Erkrankungen rückläufig ist. Natürlich kommt auch noch hinzu, dass die Aufklärungen für Patientinnen in Bezug auf Vorsorge und Risikogruppen zunehmend besser geworden sind.

Unser Standort für Gynäkologische Tumore


MVZ Moritzstraße

Dr. med. Christina Fritzsche
Dr. med. (Moskau) Narine Selimyan

Moritzstraße 7
39124 Magdeburg
0391 – 25 23 660

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