MVZ KLINIKUM MAGDEBURG gGmbH

umfassende medizin mit zuwendung

Ihr Medizinisches Versorgungszentrum
an 6 Standorten in Magdeburg

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Knochenmarkpunktion in Magdeburg

Eine Knochenmarkpunktion ist ein Routineeingriff bei der Beurteilung von Erkrankungen, die die Blutbildung betreffen. Hierzu können gutartige oder bösartige Erkrankungen des Blutes zählen. Die Beurteilung des Knochenmarks erfolgt immer in Zusammenschau mit der Diagnostik des Blutes.

Die Menge des benötigten Knochenmarks oder besser Knochenmarkblutes, beträgt ungefähr fünf bis zehn Milliliter und wird aus dem Beckenkamm gewonnen. Dieser Eingriff wird ambulant unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Dabei entnimmt man das Untersuchungsmaterial mit einer Spezialnadel, die durch den Knochen bis in das schwammartige Gewebe im Knocheninneren eingeführt wird.

Trotz der Betäubung empfindet der Patient einen leichten Druck und einen kurzen, ziehenden Schmerz in dem Moment, wenn das Knochenmarkblut in eine Spritze gezogen wird. Dieser kurze Schmerz ist nach Absetzen der Spritze bereits nicht mehr zu spüren. Anschließend wird die Einstichstelle mit Verbandmaterial gut verschlossen, um eventuelle Nachblutungen zu verhindern. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten und ist für den Therapieansatz von großer Aussagekraft.

Ein Teil des so gewonnen Knochenmarkblutes wird sofort unter einem Mikroskop untersucht. In einem zweiten Schritt wird der andere Teil des Knochenmarkblutes an verschiedene, spezielle Labore geschickt.

Unsere Standorte für Knochenmarkpunktion


MVZ am Klinikum Magdeburg

Dr. med. Kersten Borchert

Birkenalle 34
39130 Magdeburg
0391 – 791 29 40

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