MVZ KLINIKUM MAGDEBURG gGmbH

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Chemotherapie in Magdeburg

Können bei einer Krebserkrankung nicht alle Tumorzellen durch eine Operation entfernt werden, z.B. weil sich bereits Tochtergeschwulste, sogenannte Metastasen gebildet haben, oder der Tumor zu groß ist, dann kann es sinnvoll sein, die Krebserkrankung mit einer Chemotherapie zu behandeln.

Die in der Chemotherapie verwendeten Zytostatika zerstören Zellen, die sich schnell teilen. Da Krebszellen eine erhöhte Teilungsrate besitzen werden sie besonders durch eine Chemotherapie angegriffen. Die Zytostatika greifen in die Zellteilung ein und hindern die Zellen am weiterwachsen. Über den Blutkreislauf werden die Medikamente im ganzen Körper verteilt und können so überall wirken. Der Nachteil hierbei ist, dass auch gesunde Gewebezellen angegriffen werden, die sich schnell teilen. Dies sind z.B. Schleimhaut- oder Haarwurzelzellen und Zellen der Blutbildung. Dadurch kann es zu Nebenwirkungen wie Durchfall, Haarausfall oder Blutbildveränderungen kommen.

Die moderne Chemotherapie hat schon bei vielen Patienten zur Heilung beigetragen, und bei anderen zumindest belastende Symptome einer Krebserkrankung gelindert.

Einige Zytostatika der ersten Generation haben bis heute einen hohen Stellenwert in der Krebstherapie. Diese Medikamente sind inzwischen so gut erforscht, dass kaum noch Fragen über ihre Wirkungen und Nebenwirkungen offen bleiben. In den letzten Jahren ist allerdings das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten für Chemotherapeutika stetig erweitert worden. Zum einen gibt es immer neue Weiterentwicklungen bereits bekannter Medikamente. Zum anderen sind auch ganz neue Substanzen hinzugekommen, deren Wirkungsmechanismen die Behandlungsmöglichkeiten erweitern. Doch die Chemotherapie lässt sich nicht nur durch neue Arzneimittel verbessern: Auch an der Anwendungsform, dem zeitlichen Rhythmus der Verabreichung und der Verträglichkeit wird intensiv gearbeitet.

Eine Chemotherapie kann in folgenden Situationen angewendet werden:

  • vor einer Operation (neoadjuvante Therapie): das Ziel ist hier, den Tumor zu verkleinern und das Risiko für ein Wiederauftreten (Rezidiv) nach der Operation zu vermindern.

  • nach einer Operation (adjuvante Therapie): das Risiko eines Rezidivs soll durch diese Art der Therapie vermindert werden.

  • erhält ein Patient vor und nach der Operation eine Chemotherapie spricht man von einer perioperativen Chemotherapie.

  • von einer palliativen Therapie sprechen wir, wenn die Chemotherapie nicht mit dem Ziel der Heilung, sondern der Kontrolle der Tumorerkrankung und von Symptomen dienen soll.

In bestimmten Fällen kann zusätzlich zur Chemotherapie auch eine Strahlentherapie sinnvoll sein. Diese wird in einer dafür spezialisierten strahlentherapeutischen Praxis durchgeführt und wirkt nur dort, wo die Strahlen auf das Gewebe treffen.

Bei älteren Patienten liegen oft verminderte Leber- und Nierenfunktionen sowie reduzierte Knochenmarkreserven vor, sodass eine Chemotherapie nicht in hoher Dosis verabreicht werden kann.

Unsere Standorte für Chemotherapie


MVZ am Klinikum Magdeburg

Dr. med. Kersten Borchert

Birkenalle 34
39130 Magdeburg
0391 – 791 29 40

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