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Die Vorsorgeuntersuchungen in Magdeburg – U2 bis J11

Durch die Vorsorgeuntersuchungen für Babys, Kinder und Jugendliche sollen Entwicklungsstörungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. In der Regel ist es sehr vorteilhaft für die kindliche Entwicklung, wenn erforderliche Therapien möglichst frühzeitig angesetzt werden

Die erste Vorsorgeuntersuchung (U1) erfolgt bereits unmittelbar nach der Geburt. Daraufhin folgen im ersten Lebensjahr die Untersuchungen U2 bis U6 und bis zum Grundschulalter die Untersuchungen U7 bis U9. Für die Grundschulzeit sieht das gesetzliche Vorsorgeprogramm die Untersuchungen U10 und U11 optional vor. Die gesundheitliche Entwicklung von Jugendlichen wird mit den Untersuchungen J1 und J2 kontrolliert.

Empfohlene Zeiträume, Toleranzgrenzen und Elternbefragung

Für die empfohlenen Zeiträume der einzelnen Vorsorgeuntersuchungen besteht jeweils noch eine gewisse Toleranzgrenze. Zusätzlich zu den ärztlichen Untersuchungen erfolgt stets eine Befragung der Eltern – für die Ärzte ist es sehr hilfreich, wenn Eltern die individuellen Entwicklungen der Körperfunktionen ihres Kindes präzise und detailliert beschreiben können.

3. bis 10. Lebenstag: Vorsorgeuntersuchung U2

Die U2 kann zwischen dem 3. und 14. Lebenstag stattfinden. Bewegungsapparat, Organe und Nervensystem werden gründlich überprüft, um Fehlbildungen und funktionale Störungen zu erfassen. Zudem erfolgt eine Blutanalyse auf zwölf verbreitete Stoffwechsel- und zwei Hormonkrankheiten, die im Bedarfsfall unverzüglich behandelt werden können.

4. bis 5. Lebenswoche: Vorsorgeuntersuchung U3

Bei der U3-Untersuchung überprüft der Kinderarzt erneut die Organfunktionen sowie die Auswirkungen etwaiger bei der U2 eingeleiteten Behandlungen. Im Fokus stehen außerdem die Ernährung und das Körpergewicht des Säuglings. Individuelle Hinweise zur Ernährung fördern die Zahnentwicklung und Mundgesundheit. Weiterhin werden die Bewegungsfähigkeit sowie die Augen und Ohren analysiert. Um mögliche Fehlentwicklungen der Hüfte zu erkennen, erfolgt eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie).

3. bis 4. Lebensmonat: Vorsorgeuntersuchung U4

Bei der Vorsorgeuntersuchung U4 begutachtet der Kinderarzt das Skelett, die motorischen Fähigkeiten und das Nervensystem. Beispielsweise wird erfasst, ob das Kind auf dem Bauch liegend gut den Kopf heben und Spielzeug festhalten kann. Weiterhin können bei der U4 unter anderem Schielen und eingeschränkte Hörfähigkeit erkannt werden. Zudem bietet die U4 Gelegenheit, wichtige Erstimpfungen durchzuführen.

6. bis 7. Lebensmonat: Vorsorgeuntersuchung U5

Die fünfte Vorsorgeuntersuchung erfolgt etwa im Alter von einem halben Jahr. Bei der U5 stehen unter anderem der Bewegungsapparat und die Ernährungsgewohnheiten im Fokus der Betrachtung. Die grundlegende Bewegungsfähigkeit und die motorische Geschicklichkeit haben sich zu diesem Zeitpunkt bereits stark weiterentwickelt. Auch die U5 lässt sich gut mit Impfungen verbinden.

10. bis 12. Lebensmonat: Vorsorgeuntersuchung U6

Inklusive der Toleranzgrenze liegt der Zeitraum für die U6 zwischen dem 9. und 14. Lebensmonat. Als letzte Vorsorgeuntersuchung für das erste Lebensjahr erfasst sie sämtliche körperlichen und seelischen Merkmale. Besonders wichtige Themen der U6 sind beispielsweise Krabbeln, Sitzen, Essen, Zahnpflege, äußere Geschlechtsorgane, Hören und Sprachentwicklung. Ab dem 11. Lebensmonat können weitere Impfungen erfolgen.

21. bis 24. Lebensmonat: Vorsorgeuntersuchung U7

Bei der Untersuchung U7 rund um den zweiten Geburtstag analysiert der Kinderarzt wiederum die motorischen und sensorischen Fähigkeiten des Kindes. Beispielsweise untersucht er das Gehen, Bücken und Aufrichten sowie die Sehfähigkeit und das Sprachverständnis.

34. und 36. Lebensmonat: Vorsorgeuntersuchung U7a

Bei der Untersuchung U7a rund um das dritte Lebensjahr können außerdem bereits etwaige Verhaltensauffälligkeiten diagnostiziert und festgehalten werden.

43. bis 50. Lebensmonat: Vorsorgeuntersuchung U8

Die Untersuchung U8 rund um den vierten Geburtstag des Kindes erfasst erneut die motorischen und sensorischen Fähigkeiten und begutachtet zudem die soziale Entwicklung. Das erfolgt beispielsweise durch eine ärztliche Einschätzung der sprachlichen Fähigkeiten, der Kontaktfähigkeit und der Selbstständigkeit. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der U8 ist der Zuckertest.

60. bis 64. Lebensmonat: Vorsorgeuntersuchung U9

Rund um den fünften Geburtstag des Kindes bringt die U9 die Früherkennungsuntersuchungen vor der Grundschulzeit zum Abschluss und umfasst eine medizinische Beurteilung der Schulfähigkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf Körperhaltung, Hör- und Sehvermögen, Sprachentwicklung und sozialem Verhalten.

Siebtes bis achtes Lebensjahr: Vorsorgeuntersuchung U10

Bei der U10 geht es insbesondere darum, neben etwaigen Störungen der motorischen Entwicklung die Lernfähigkeit und das soziale Verhalten medizinisch zu begutachten. Befunde wie Dyskalkulie, Legasthenie und ADHS können auf diese Weise frühzeitig erkannt und behandelt werden. Neben standardisierten Seh- und Hörtests umfasst die U10 weiterhin eine Blut- und eine Urinuntersuchung, ein EKG und die Überprüfung des Impfstatus.

Neuntes bis zehntes Lebensjahr: Vorsorgeuntersuchung U11

Im Mittelpunkt der U11-Untersuchung stehen wo mögliche Störungen bei den schulischen Leistungen, der Sozialisation und dem allgemeinen Verhalten, beispielsweise im Hinblick auf den zunehmenden Medienkonsum. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Zahn-, Kiefer- und Mundgesundheit. Zudem umfasst die U11 eine ausführliche Beratung zu Ernährung, Bewegung, Stress und dem Umgang mit Suchtmitteln.

12. bis 14. Lebensjahr: Vorsorgeuntersuchung J1

Im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren besteht der Anspruch auf die erste Jugendgesundheitsuntersuchung. Neben allgemeinen Gesundheits- und Entwicklungsstörungen können hierbei unter anderem funktionale Einschränkungen der Schilddrüse, Hauterkrankungen, Bluthochdruck und Übergewicht erkannt werden. Ein besonderer Fokus liegt auch auf der pubertären Entwicklung. Der Arzt berät ausführlich zu alterstypischen Themen wie Rauschmittelkonsum, sexueller Entwicklung und psychischer Belastbarkeit.

Den Jugendlichen ist nahegelegt, die J1 ohne elterliche Begleitung wahrzunehmen, was aber natürlich dennoch möglich ist. Zusätzlich zu den körperlichen und seelischen Gesundheitsaspekten wird erneut der Impfschutz überprüft.

16. bis 17. Lebensjahr: Vorsorgeuntersuchung J2

Die letzte Vorsorgeuntersuchung bietet einen umfassenden Gesundheits-Check-up für Jugendliche und umfasst eine ausführliche ärztliche Beratung zum weiteren Lebensweg nach dem Schulabschluss. Die Berufswünsche werden thematisiert und aus medizinischer Perspektive begutachtet, beispielsweise können Haltungsstörungen und Allergien bestimmte Berufe ausschließen. Zudem wird erneut die sexuelle Entwicklung thematisiert, denn viele Jugendliche können hierüber besser mit ihrem Arzt als mit ihren Eltern sprechen.

Gerne beraten wir Sie persönlich zum Thema Vorsorgeuntersuchungen für Kinder in Magdeburg. Vereinbaren Sie einen Termin an unserem Standort Dr.-Grosz-Straße unter 0391 – 288 66 850. Wir sind gerne für Sie da.

 

Unser Standort für
Entwicklungsstörungen


MVZ Dr.-Grosz-Straße

Frau Karen Höft

Dr.-Grosz-Straße 1
39126 Magdeburg
0391 – 288 66 850

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